Akkuwartung
Notebookakkus sind kleine sensible chemische Kraftwerke
Zu heiß, zu kalt oder am falsch gelagert - und schon machen Sie schlapp.
Beachten Sie unsere Pflegetipps und Ihr Akku lebt länger.
Akku-Lagerung: Weder zu heiß noch zu kalt
Wenn Sie Ihr Notebook überwiegend im stationären Betrieb an der Steckdose haben, empfehlen die meisten Hersteller den Akku maximal bis 80 Prozent aufzuladen und dann getrennt vom Notebook an einem kühlen Ort zu lagern. Am besten zwischen +4 und +10 Grad Celsius. Alles darüber reduziert die Ladung um rund 10 Prozent pro Monat. Vor Kondenswasser geschützt, legen Sie Akkus am besten in den Kühlschrank. Im Notebook gelagert, verliert sie bei Nichtbeanspruchung sogar rund 15 Prozent pro Tag. Im Betrieb fühlen sich die Energiepakete bei Raumtemperatur (20 bis 25 Grad) am wohlsten.
Die bei fast allen modernen Notebooks eingesetzten Lithium-Ionen- oder –Polymer-Akkus sind sehr zäh. Zu kalt kann es ihnen kaum sein. Zu warm dagegen schon. Setzen Sie einen Li-Ion-Akku mehrere Tage einer Temperatur über 35 Grad Celsius aus, entstehen irreparable Schäden. Lassen Sie Ihr Notebook also nie in der prallen Sonne liegen. Einige Notebook-Hersteller nehmen die Temperaturgrenzen sogar so ernst, dass sie die Akkus über +60 Grad abschalten.
Aufladen: In vollen Zügen
Notebook-Akkus haben nur eine bestimmte Zahl an Ladezyklen, die die Hersteller aber nicht veröffentlichen. In der Regel schaffen die meisten Akkus 400 bis 600, teurere 800 bis 1.000 Zyklen. Dabei zählt jede noch so kurze Verbindung mit dem Netzteil als ein Ladezyklus. Laden in mehreren Stufen schadet nicht, da es bei Lithium-Ionen und –Polymer-Akkus keinen Memory-Effekt mehr gibt. Sie verlieren lediglich die entsprechende Ladezyklenanzahl.
Wir raten Ihnen darum, immer den Akku vollständig und erst dann wieder zu laden, wenn es Ihnen das Notebook signalisiert. In der Regel bei einer Anzeige von deutlich unter 10 Prozent. Zum Laden verwenden Sie nur das vom Hersteller mitgelieferte Netzteil, denn die Ladeelektronik im Akku und Notebook sowie das Netzteil sind aufeinander abgestimmt. Ein Universal- oder Alternativ-Netzteil kann den Akku irreparabel beschädigen.

